Deutsche Identität, lieber nicht

10. April 2008

“Deutsch” mag eine Nationalität sein, trotzdem haben viele Deutsche Probleme damit, eine deutsche Identität anzuerkennen oder überhaupt zu finden. Was in anderen Staaten schon lange Normalität ist, ist in Deutschland völlig undenkbar.

Sie wurden in Deutschland geboren und haben einen deutschen Pass, sprechen deutsch, im Lebenslauf geben sie unter Nationalität “deutsch” an. Sie sind deutsche Staatsbürger, Deutsche. Man sollte meinen, sie hätten auch eine deutsche Identität. Man sollte, aber man tut es nicht. Lieber schämt man sich. So gibt es Sätze, die man lieber nicht sagt: “Ich bin Deutscher.” Oder vielleicht sogar: “Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein.”

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Faschismus-”Forschung”

9. April 2008

Rein äußerlich vermitteln sie den Anschein einer seriösen Forschungsinstitution. Bei näherer Betrachtung offenbart sich dann die Notwendigkeit eines Spagats, der kaum gelingen kann, dem Spagat zwischen Erforschung des Faschismus und Antifaschismus.

Der Name “Berliner Institut für Faschismus-Forschung” (kurz BIFFF) klingt nach einer seriösen Institution. Man assoziiert als Tätigkeitsfeld die Untersuchung der Ursachen des Faschismus in der Weltgeschichte, vielleicht auch noch die Aufarbeitung der deutschen Geschichte und Aufklärung. Salopp gesagt, klingt das also nach einer guten Sache.

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Augen auf!

7. April 2008

Kritikgesellschaft. Das klingt vielleicht erst einmal nach einer Gruppe von Nörglern. Falsch! Die Kritikgesellschaft geht nur mit offenen Augen durchs Leben und beobachtet das Leben, kritisiert die Gesellschaft.

Leider scheint es immer weiter verbreitet zu sein, dass man Entwicklungen nicht bemerkt oder vorerst ignoriert. Es gibt aber nichts, das sich dauerhaft unter den Teppich kehren lässt. Irgendwann entwickeln sich Berge darunter, die auffallen (sollten). Sie können sich zu Stolperfallen entwickeln und eigentlich sollte man aus diesen Bergen lernen und in Zukunft dafür sorgen, dass sie gar nicht erst entstehen.

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